Seit dem 01.01.2023 wird diese Seite nicht weiter betreut und dient nur als Archiv. Aktuelle Inhalte finden Sie auf OYJO.com.
Seit dem 01.01.2023 wird diese Seite nicht weiter betreut und dient nur als Archiv. Aktuelle Inhalte finden Sie auf OYJO.com.
Rubrik Polizei
Seiteninhalt
04.11.2022, 16:18 Uhr
Raubüberfall auf Tankstellenmitarbeiter
Ein bislang unbekannter Mann hat am Freitagmorgen, 4.11., eine Tankstelle am Posthalterweg überfallen und Bargeld erbeutet. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz; ein Täter konnte bislang jedoch nicht ermittelt werden.

Nach Zeugenangaben hat der Unbekannte wenige Minuten nach 7 Uhr den Verkaufsraum der Tankstelle betreten. Der Mann habe den 18-jährigen Angestellte mit einer Schusswaffe bedroht und ihn aufgefordert, Bargeld herauszugeben. Der Mitarbeiter habe dem Unbekannten daraufhin Geldscheine aus einem Schließfach übergeben, woraufhin der Täter flüchtete. Der 18-Jährige alarmierte umgehend die Polizei, die eine Fahndung nach dem Unbekannten auslöste.

Der Täter soll den Angaben zufolge etwa 1,70 Meter groß und maskiert gewesen sein. Er habe eine dunkelgrüne Daunenjacke, eine dunkle Jogginghose und schwarze Schuhe mit heller Sohle getragen.

Zeugenhinweise nimmt der Zentrale Kriminaldienst unter der Telefonnummer 0441/790-4115 entgegen.
04.11.2022, 16:15 Uhr
Einbruch in Einfamilienhaus
Ein Bungalow an der Bremer Straße war in den vergangene Tagen Ziel unbekannter Einbrecher. Etwa im Zeitraum zwischen Mittwoch, dem 26. November, und Mittwoch dieser Woche betraten die Diebe das Grundstück und hebelten den Ermittlungen der Polizei zufolge ein Kellerfenster auf. Aus dem Haus entwendeten die Diebe Silberbesteck, Briefmarken und Münzen. Die Täter konnten nach der Tat unerkannt flüchten.

Zeugen, die Angaben zur Tat oder zu den unbekannten Tätern machen können, werden um Hinweise gebeten: Telefon 0441/790-4115.
01.11.2022, 19:50 Uhr
Falsche Polizeibeamte erbeuten fünfstelligen Geldbetrag
Zeugen gesucht
Erneut haben sich Betrüger als falsche Polizeibeamte ausgegeben und einen fünfstelligen Geldbetrag ergaunert.

Am Freitag, dem 28.10.2022, erhielt eine 83-jährige Oldenburgerin einen Anruf von einem angeblichen Bankmitarbeiter. In dem Telefonat gegen 14.30 Uhr teilte der Mann mit, dass er Mitarbeiter einer Bank sei und man der Geschädigten bei der letzten Bargeldabhebung versehentlich markierte Scheine übergeben hätte. Diese Geldscheine müssten nun in der Bank getauscht werden. Hierfür habe der Bankmitarbeiter der Rentnerin die Begleitung durch die Polizei angeboten. Als gegen 15 Uhr ein angeblicher Polizist an ihrer Haustür im Langenweg klingelte, übergab sie dem Mann das Bargeld. Der Unbekannte verschwand anschließend mit dem Geld (1379751). Der Zeugenaussage zufolge soll der Mann ca. 50 bis 60 Jahre alt, etwa 1,70 m groß und von südeuropäischer Erscheinung gewesen sein. Er soll außerdem eine blaue Hose und einen blauen Stoffblouson getragen haben.


Bereits am Donnerstag, dem 27.10.2022, hat sich eine weitere Tat ereignet. Den Schilderungen der 88-Jährigen zufolge habe die Oldenburgerin gegen 14 Uhr den Anruf eines Mannes erhalten, der sich als Polizeibeamter vorstellte. Der Mann habe der Rentnerin erklärt, dass sie vermutlich gefälschtes Bargeld zu Hause habe und dies von der Polizei überprüft werden müsse. Der unbekannte Täter sei wenig später an der Haustür der Frau an der Kanalstraße erschienen und habe das Bargeld der Rentnerin angeblich überprüft. Anschließend habe er das Bargeld im unteren dreistelligen Bereich und die Bankkarte der Oldenburgerin mitgenommen. Der Mann soll nach Aussage der Geschädigten ca. 1,70 m groß, dunkelhäutig und mittleren Alters sein. Er soll zudem eine kräftige Statur haben.

In beiden Fällen hat die Polizei die Ermittlungen wegen Amtsanmaßung und Betrugs aufgenommen. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei unter der Telefonnummer 0441/790-4115 in Verbindung zu setzen.

Die Polizei nimmt diese Vorfälle nochmal zum Anlass, auf die 
Gefahren dieser Betrugsmasche hinzuweisen. Wir empfehlen Ihnen in 
diesem Zusammenhang:
   - Bleiben Sie am Telefon immer skeptisch. Rufen Sie gegebenenfalls
     Ihre örtliche Polizei unter den bekannten Rufnummern zurück. 
     Legen Sie vor diesem Anruf unbedingt auf!
   - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzten.
   - Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge oder Wertsachen 
     bitten.
   - Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen 
     Verhältnissen preis.
   - Vereinbaren Sie niemals ein Treffen oder hinterlegen 
     irgendwelche (Wert-)Gegenstände.
   - Erzählen Sie Ihren Verwandten und/oder anderen Vertrauten von 
     diesen Anrufen.

Wichtig ist: Sie können Ihrer örtlichen Polizei vertrauen! Rufen Sie uns bei Fragen gerne an oder kommen Sie persönlich vorbei. Weitere Hinweise finden Sie auch im Internet unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/.
21.10.2022, 14:10 Uhr
Schockanruf: Bankmitarbeiterin vereitelt Betrug
Durch das beherzte Vorgehen einer Oldenburger Bankmitarbeiterin konnte am Donnerstag ein dreister Betrug verhindert werden.

Eine 76-jährige Frau aus Oldenburg erhielt den polizeilichen Ermittlungen zufolge um 13.45 Uhr den Anruf einer Frau, die sich deren Tochter ausgab. Die Anruferin erklärte der Rentnerin mit weinerlicher Stimme, dass sie in Norwegen einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Eine Unfallbeteiligte sei dabei um Leben gekommen und die Tochter der Oldenburgerin müsse nun 48.000 Euro Kaution zahlen, um eine sofortige Haft verhindern zu können. Die Rentnerin wurde zudem angewiesen, mit niemandem über den Vorfall zu sprechen.

Nach einem längeren Telefonat erklärte sich die 76-jährige schließlich bereit, bei ihrem Geldinstitut einen Geldbetrag abzuheben. Die Rentnerin fuhr mit ihrem Auto zur Filiale ihrer Bank an der Alexanderstraße und versuchte dort, die Auszahlung zu veranlassen. Währenddessen stand die Frau über ihr Mobiltelefon weiterhin in Kontakt mit der angeblichen Tochter.

Die Angestellte der Filiale bemerkte das auffällige Verhalten der Oldenburgerin sofort und vermutete einen Betrugsversuch. Aus diesem Grund zögerte sie die Auszahlung unter einem Vorwand hinaus und alarmierte die Polizei, deren Beamte sich umgehend auf den Weg zum Geldinstitut machten.

Der Zentrale Kriminaldienst der Polizei hat Ermittlungen wegen gewerbsmäßigen Betrugs eingeleitet.

Der so genannte "Schockanruf" ist eine bekannte Variante des Enkeltricks. Die Täter legen es darauf an, am Telefon in kurzer Zeit eine Drohkulisse aufzubauen und ihre Opfer mit schockierenden Nachrichten über nahe Angehörige unter Druck zu setzen.

Weitere Informationen zur Masche des Enkeltricks sowie Verhaltenshinweise der Polizei können unter dem folgenden Link nachgelesen werden:

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/enkeltrick/
14.10.2022, 12:41 Uhr
Falsche Polizeibeamte erbeuten fünfstelligen Geldbetrag
Ein 82-jähriger aus Oldenburg erhielt in der Nacht vom 10. Oktober auf den 11. Oktober einen Anruf von einem angeblichen "Kriminalbeamten". In dem Telefonat gegen Mitternacht teilte der Mann mit, dass Mitarbeiter einer Bankfiliale korrupt seien und dass das Geld des Rentners nicht mehr sicher sei. Der 82-Jährige wurde aufgefordert eine hohe Geldsumme von seinem Konto abzuheben und an die angeblichen Polizeibeamten zu übergeben. Dieser Aufforderung kam der Rentner am nächsten Morgen nach. Er nahm den vereinbarten Betrag von seinem Konto ab und übergab das Geld anschließend an zwei unbekannte Männer, die an seiner Wohnungstür klingelten.

Nachdem die unbekannten Männer sich nicht mehr, wie mit dem Rentner vereinbart, meldeten, wurde der 82-Jährige misstrauisch und erstattete Anzeige bei der Polizei. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
06.09.2022, 17:51 Uhr
Erneuter Einbruch in Handygeschäft
Am Montag, 05.09., wurde bei der Oldenburger Polizei ein weiterer Einbruch in ein Geschäft eines Telekommunikationsdienstleiters angezeigt.

Betroffen war diesem Fall war eine Filiale an der Alexanderstraße. Unbekannte Täter hatten in der Zeit zwischen Samstagmittag (13 Uhr) und Montag gegen 7.30 Uhr eine Seitenscheibe am Gebäude eingeschlagen und konnten so in das Geschäft eindringen. Aus dem Shop entwendeten die Täter einen Kasseneinsatz mit Bargeld, mehrere Mobiltelefone und ein Tablet. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung.

Hinweise von Zeugen werden unter der Telefonnummer 0441/790-4115 entgegen genommen. 
17.05.2022, 17:14 Uhr
Bankangestellter vereitelt Enkeltrick
Durch das umsichtige Vorgehen eines Bankmitarbeiters ist am Dienstag, 17.05., eine 81-jährige Oldenburgerin vor einem hohen finanziellen Schaden bewahrt worden.

Die Frau hatte gegen 12.30 Uhr die Filiale eines Geldinstituts an der Nadorster Straße aufgesucht und dort angegeben, dass sie 28.000 Euro "für private Zwecke" abheben wolle. Nachdem die Oldenburgerin dem 22-jährigen Angestellten zudem erklärte, dass sie mit dem Taxi zur Bank gefahren sei, habe dieser sofort Verdacht geschöpft und einen Betrugsversuch vermutet. Er bat die 81-Jährige, sich kurz in den Wartebereich zu setzen. Daraufhin alarmierte der Mitarbeiter die Polizei.

Im Gespräch mit der völlig verängstigten und aufgelösten Rentnerin erfuhren die Beamten kurz darauf, dass die Frau zuvor mehrere Anrufe angeblicher Polizeibeamter erhalten habe, in denen sie aufgefordert wurde, Geld von der Bank abzuheben. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Betrüger auch das Taxi gerufen haben, mit dem die 81-Jährige an ihrer Wohnung in Bloherfelde abgeholt und zu ihrem Geldinstitut gefahren wurde.

Die Polizei lobt das aufmerksame und umsichtige Verhalten des 22-jährigen Bankmitarbeiters ausdrücklich. Für die weiteren Ermittlungen wurde ein Verfahren wegen versuchten Betrugs und Amtsanmaßung eingeleitet.

Hinweise zum Schutz vor Betrugsdelikten wie dem so genannten Enkeltrick sind im Internet auf der Seite der Polizeiberatung nachzulesen.
25.03.2022, 13:12 Uhr
Enkeltrick per WhatsApp
Polizei warnt vor dreister Betrugsmasche
Bei einer weiteren Variante des Enkeltricks sind auch in Oldenburg und im Ammerland in den vergangenen Tagen und Wochen Menschen um teilweise hohe Geldbeträge betrogen worden.

Bei dieser Masche erhalten die Opfer auf ihren Smartphones WhatsApp-Nachrichten unbekannter Absender. Die Verfasser der Nachrichten geben sich als Angehörige aus, sie beginnen den Text zumeist mit Begrüßungen wie "Hallo Mama" oder "Hallo Opa". In ihren Nachrichten erklären die angeblichen Verwandten dann, dass ihre Handys defekt seien und sie daher eine neue Nummer erhalten hätten. Sobald die Opfer auf die eingegangenen Nachrichten eingehen, folgt der eigentliche Betrug: Die Täter geben vor, dass das Online-Banking auf dem neuen Smartphone noch nicht freigeschaltet worden sei und eine dringende Überweisung getätigt werden müsse. Die Opfer werden dann gebeten, einen bestimmten Geldbetrag auf ein Konto zu überweisen. Mit Aussagen wie "Du bekommst das Geld auch morgen zurück, versprochen!" erschleichen sich die Betrüger zusätzliches Vertrauen.

Wie bei anderen Varianten des Enkeltricks wird die Masche in den meisten Fällen durchschaut: Die Opfer reagieren richtig, beenden die Kommunikation und wenden sich an die Polizei.

In den vergangenen Tagen kam es jedoch sowohl in der Stadt Oldenburg als auch im Landkreis Ammerland zu mehreren vollendeten Taten, bei denen die Opfer bis zu vierstellige Geldbeträge überwiesen, bevor der Betrug schließlich aufflog.

Die Polizei empfiehlt bei der Kommunikation in Messenger-Diensten ein gesundes Misstrauen: Seien Sie vorsichtig, wenn sich angebliche Bekannte oder Angehörige plötzlich mit unbekannten Nummern melden und Geld fordern. Nehmen Sie unter den Ihnen bekannten Telefonnummern Kontakt zu ihren Angehörigen auf oder lassen Sie sich eine Sprachnachricht schicken. Überweisen Sie ohne weitere Prüfung niemals Geld an angebliche Vertrauenspersonen. Sollten Sie bereits Opfer eines solchen Betrugs geworden sein, kontaktieren Sie Ihr Geldinstitut und fordern Sie dort die Überweisung zurück. Erstatten Sie in jedem Fall Anzeige bei der Polizei.

Weitere Hinweise zu dieser Betrugsmasche und Beispiele eines WhatsApp-Chats finden Sie auf der Präventionsseite des Landeskriminalamts Niedersachsen sowie unter polizei-beratung.de.